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Der epischste Kampf allerzeiten

6. Tag im Zyklus des Mondes

Heute sollte der größte Kampf des silbernen Zeitalters stattfinden. Die meisten Krieger wuselten schon seit ihrem Aufstehen unruhig und geschäftig in dem riesigen Zeltlager umher, polierten Rüstungen, schärften Schwerter und sattelten die Pferde. Nur ich lag immer noch auf meinem Feldbett und ließ mich durch nichts stören. Urplötzlich wachte ich auf und fuhr mit einem Ruck in die Höhe; beinahe hätte ich zu lange geschlafen! In Windeseile zog ich mich an und rannte zu meinem Meister. Er saß immer, nachdem er seinen Morgenkaffee getrunken hatte, für einige Minuten meditierend für sich allein da. Ich rüttelte ihm unsanft an der Schulter. Er schlug die Augen auf und drehte sich langsam um. „Wer zum Teufel wagt es mich zu stören? Oh Kay! Ist unser kleiner verwöhnter Bengel nun auch endlich aufgestanden? Das ist aber schön, ich werde…..“ „Keine Zeit Meister, ich würde gerne noch einmal alles durchgehen was ihr mir beigebracht habt,“ sagte ich während ich rot anlief. Er verstand sich wunderbar darauf, mich jedesmal wieder zur Weißglut zu bringen. „Schließlich fängt in wenigen Stunden die Schlacht an und ich darf heute zum ersten Mal aktiv mitkämpfen,“ erklärte ich ihm voller Stolz und drückte die Brust heraus. „Das geht solange gut, bis er einen kleinen Kratzer bekommt und dann heulend wie ein Baby wegrennt und sich bei….,“ murmelte Troysdi vor sich hin, während er aufstand. „Also gut, wollen wir noch einmal alles üben“, sprach er, drehte sich um und ging zum Trainigsgelände.

6 Stunden später

Ich war unglaublich aufgeregt, endlich durfte ich das erste mal aktiv an einer der berühmtesten Schlachten des Zeitalters teilnehmen. Die Gegner strömten in einem nicht endenden Strom auf das Schlachtfeld. Und da ertönte endlich und erlösend das Zeichen des Horns. Die ersten Reihen strömten grölend nach vorne und prallten mit den Gegner gegeneinander. Innerhalb weniger Sekunden entbrannte an der Front ein heftiger Kampf. Nun hatte die Vorwärtsbewegung auch endlich meine Reihe erfasst. Ich stürmte los und wurde von den Männer neben und hinter mir geschubst und hin und her geworfen. Und da tauchten auch schon die ersten Gegner auf. Ich streckte sie nieder und lief weiter. Der Rest der Schlacht verlief für mich relativ unrühmlich. Ich kam nicht mal mehr in die Nähe eines Gegners und durfte zeitweise zusehen, wie unsere Männer nach und nach gewannen.

2 Stunden später

Mein Meister kam mit offenen Armen auf mich zu. Er rief schon leicht beeinträchtig vom Wein, dass ich es gschafft hätte, und die Kämpferweihe bekommen würde. Er zog mich mit sich und ich ließ mich mitschleifen. Angekommen beim Ordensmeister, der mich auch noch mal umarmte bekam ich nun endlich die Kriegermedaille, das heiligste eines jeden Kriegers. Ich trank noch ein wenig und legte mich dann erschöpft am Ende eines langen Tages zur Ruhe.

23.7.11 13:46

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